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Wie BMI berechnen?

Vielen Menschen fühlen sich zu fett oder zu übergewichtig. Nur verfälscht die subjektive Perspektive oft die Realität, heißt im Klartext: Viele Menschen sind es nicht.

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Meinen BMI berechnen, was bedeutet das eigentlich?

Die Abkürzung BMI steht für die Bezeichnung Body Mass Index. Diese Maßzahl gibt das Verhältnis aus Körpergewicht und Körpergröße an. Dabei wird das Körpergewicht in Kilogramm durch das Quadrat der Körpergröße in Metern geteilt. Das Ergebnis wird dann anhand einer standardisierten Gewichtstabelle eingestuft. In der Regel spricht von einem Normalgewicht, wenn der Wert in einer Spanne zwischen 18,5 und 25 liegt. Befindet sich die Zahl oberhalb der Grenze, fällt man in die Kategorie Übergewicht.

Ab einem Wert von über 30 sollte man einen Arzt aufsuchen. In diesen Fällen kann es sein, dass die Person unter einer Fettleibigkeit leidet. Fettleibigkeit wird auch Adipositas genannt und ist die starke Vermehrung des Körperfettes mit krankhaften Auswirkungen. Wenn man mit seinem Ergebnis unter den Wert von 18,5 fällt, ist man meist von einem Untergewicht betroffen.

Um seinen BMI zu berechnen, sollte man allerdings gewisse Bezugsvariablen abwägen. Eine wichtige Bezugsgröße ist das Alter. Je älter eine Person ist, umso toleranter kann der BMI nach oben hin ausfallen. Im Alter zwischen 55 und 65 Jahren liegt der BMI zwischen 23 und 28 im Normbereich – hingegen liegt dieser bei 20jährigen zwischen 19 und 24. Eine zweite Differenzierungsebene stellt das Geschlecht dar. Männer haben naturgemäß einen höheren Anteil an Muskelmasse, deshalb liegen bei ihnen die BMI Unter- und Obergrenzen höher.

Aber auch die Unterteilungen reichen oft noch nicht aus, in jedem Fall einen aussagekräftigen BMI zu berechnen. Weiteren Einfluss auf die Interpretation des Body Mass Index kann die Körperkonstitution eines Menschen haben. So gibt es Menschen, die über einen stärkeren Körperbau verfügen und deshalb auch ein größeres Gewicht auf die Waage bringen. Wenn diese Personen ihren BMI berechnen, würde ein BMI-Wert herauskommen, der zu Fehlinterpretationen führen könnte.

Genauso verhält es sich mit dem Anteil an Körpermasse, der bei vielen Sportlern erfahrungsgemäß größer ausfällt. Wenn jetzt zum Beispiel ein Kraftsportler seinen BMI berechnen sollte, würde unter Umständen ein Wert jenseits des Normalgewichtes herausspringen, obwohl der Bodybuilder kaum Fettgewerbe besitzt. Daher ist es bei der Berechnung des BMI wichtig, Einflussvariablen wie Alter, Geschlecht oder auch Körperkonstitution mit einfließen zu lassen – erst dann ist es möglich, eine objektive Einschätzung zu Ihrem Gewicht zu geben.

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