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Wie entdecke ich Diabetes?

Mittlerweile leiden schätzungsweise acht Millionen Deutsche unter Diabetes Typ II, der Zuckerkrankheit. Experten vermuten, dass es noch einmal so viele gibt, die ihre Krankheit noch nicht erkannt haben.
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Woran erkennt man, dass man unter Diabetes Typ 2 leidet?

Das Gefährliche an Diabetes Typ II ist, dass man zu Beginn man gar nicht bemerkt, dass man krank ist. Erhöhte Blutzuckerwerte tun ebenso wenig weh wie erhöhter Blutdruck.

Die Spät- und Folgeschäden der Zuckerkrankheit sind aber gravierend: Eine über Jahre unentdeckte und unbehandelte Diabetes kann zu Organschäden und Durchblutungsstörungen führen. Umso wichtiger ist es, dass man Diabetes so früh wie möglich erkennt. Wir sagen euch, was Anzeichen von einer Diabetes-Typ-2 Erkrankung sein können und wann eine Diabetes Gefährdung vorliegt.

Oft wird ein verstärktes Durstgefühl gespürt, verbunden mit häufigem Wasser lassen und Müdigkeit. Risikofaktoren für die Entstehung von Diabetes Typ 2 sind vorliegende Erkrankungen bei nahen Verwandten und Übergewicht.

Zur Früherkennung sollten neben dem Messen des Blutzuckers von Arzt Blutzucker-Belastungstests und spezielle Insulinresistenz-Tests (HOMA- und Quick-Index) durchgeführt werden.

Die sind wichtig, da der Blutzuckerspiegel noch längere Zeit im Normalbereich liegen kann, obwohl der Insulinspiegel bereits schon stark erhöht ist und somit ein Diabetesrisiko anzeigt. Lasst vom Arzt eure Werte checken.

Grenzwerte einzelner Indikatoren, ab denen ein Diabetes Typ 2 vorliegen kann:

  • Body-Mass-Index: über 25
  • Nüchternblutzucker: über 120 mg/dl
  • HbA1c-Werte: über 6,5%
  • Triglyceride: über 200

Lest hier, wie ihr Diabetes in den Griff bekommt.