Wann immer man an Gewicht zulegt und eigentlich nicht genau weiß warum, lohnt es sich einmal aufschreiben, was man den Tag über isst und trinkt. Denn Essen ist etwas so Natürliches, dass man es oft nicht wahrnimmt.
Sicher hast Du es auch schon erlebt, dass Du abends das Gefühl hast „Ich habe den ganzen Tag über eigentlich noch gar nichts gegessen“.
Wenn Du dieses „Nichts“ dann genauer unter die Lupe nimmst, waren es womöglich ein Croissant, ein Schokoriegel, ein Latte Macchiato, eine Mini-Salami, ein paar Gummibärchen und fünf bis sechs Kekse im Meeting oder beim Quatschen mit der Kollegin, immerhin mehr als 1.000 Kalorien.
Mach Dir bewusst, was Du isst, am Besten mit Hilfe eines Ernährungsprotokolls. Nimm Dir ein kleines Notizbuch und notiere Dir alles, was Du Dir in den Mund schiebst, auch alle Getränke. Es kann natürlich auch ein elektronisches „Notizbuch“ sein. Idealerweise hat Dein Notizblatt 3 Spalten:
Neben dem „Was“ ist auch das „Warum“ sehr wichtig. Essen hat viel mit Emotionen zu tun und Menschen mit Gewichtsproblemen essen oft nicht nur aus Hunger, sondern weil sie bspw. frustriert sind oder Stress haben. Oder weil sie Angst haben, unhöflich zu wirken, wenn sie etwas ablehnen.
Schreibe daher neben alles, was Du isst, eine kurze Begründung, z. B:
Für Dein Ernährungstagebuch gelten drei einfache Spielregeln:
Ein Ernährungstagebuch zu führen mag altmodisch und kompliziert klingen, aber es hilft. Du wirst erstaunt sein wie oft Du tatsächlich etwas isst oder trinkst. Du wirst feststellen, dass Du alleine durchs Aufschreiben schon weniger isst. Probieren es einfach mal für ein paar Tage aus.
| Datum / Uhrzeit |
Was gegessen / getrunken? | Menge | Begründung / Stimmung |