Spätestens wenn der Kater an Neujahr verflogen ist geht sie los: die Zeit für die Umsetzung der Neujahrsvorsätze. Die beliebtesten sind:
Damit es mit all den guten Ideen nicht schon Mitte Januar wieder vorbei ist, haben wir acht Tipps, wie es mit dem Vorsatz abzunehmen wirklich klappen kann.
Ein Diätblog zu schreiben wird immer beliebter und es gibt bereits viele Vorbilder wie Svea, Tobi, Gunter, Rio und Lutz die über ihre Abnehmerfolge bloggen.
Denn teilt man anderen seine Abnehmerfolge- und auch Misserfolge mit, ist das motivierender und hilft die eigenen Ziele besser durchzuhalten. Wer möchte schon seine Abnehm-Bemühungen leichtfertig aufgeben, wenn die Blog-Leser mit einem fiebern?
Wem ein eigenes Blog zu aufwendig ist, der kann seine Diät auch mit einem Diättagebuch begleiten.
„Morgen früh geh ich zum Sport, vorausgesetzt ich schaffe es abends früh ins Bett zu gehen.“ Nicht geklappt? „Dann eben heute Abend nach Büroschluss.“ Wieder nicht geklappt?
Kein Wunder: wenn wir Sport nicht als festen Termin in unseren Tagesablauf einplanen, dann wird es auch meist nichts. Tragt Euch die 60 Minuten Joggen oder 30 Minuten Bauch-Workout fest in den Terminkalender ein. Dann hat der Sport die gleiche Priorität wie das Meeting mit dem Chef und das sagt man ja auch nicht einfach ohne wichtigen Grund ab.
Dr. Wansink’s Experimente zeigen, dass wir von einem kleineren Teller (25 cm Durchmesser) 20-22% weniger essen als von einem größeren Teller (30 cm Durchmesser). Der Trick ist, dass der 25 cm Teller trotz der kleineren Portion voll aussieht.
Unser Unterbewusstsein ist satt und zufrieden, denn wir durften ja den vollen Teller aufessen. Die Figur freut sich, denn es gab fast ein Viertel weniger Kalorien.
Die Teller sollten jedoch nicht kleiner als 25 cm sein, da wir uns sonst ungesättigt fühlen und dazu neigen, eine Portion Nachschlag zu holen. Das gleiche Prinzip funktioniert übrigens auch bei Schüsseln und Besteck.
Getränke wie Softdrinks, Fruchtsäfte, Smoothies oder Milchkaffees sind deshalb so tückisch, weil sie jede Menge Kalorien liefern ohne dabei zu sättigen. Egal ob wir ein Glas Wasser oder Apfelsaft zum Mittagessen trinken – auf unser Sattgefühl hat das keinen Einfluss. Aber durch das Glas Apfelsaft haben wir unnötigerweise 117 kcal mehr zu uns genommen.
Ein guter und auch leicht durchzuführender Neujahrs-Vorsatz ist, kalorienhaltige Getränke durch kalorienfreies Wasser oder Tee zu ersetzen. Ideen wie leicht sich Flüssige Kalorien sparen lassen erfahrt Ihr hier.
Abnehmerfolge lassen sie nicht nur auf der Waage erkennen. Nimmt man zum Beispiel ab und baut gleichzeitig Muskelmasse auf, zeigt die Waage mehr Gewicht an. Muskeln sind schwerer als Fett und deswegen so wertvoll, weil sie selbst in Ruhe mehr Kalorien verbrennen.
Ein idealer Begleiter einer jeden Diät, und natürlich auch des normalen Alltags, ist darum ein Maßband. Neben dem Bauchumfang können Beine, Arme, Po und Hüfte vermessen werden. Und was ist motivierender, als den Hüftumfang um einige Zentimeter reduziert zu haben!
Wer jetzt denkt aha, dass mit den kleinen Tellern ist doch die FDH-Diät, der liegt leider falsch. Denn es geht nicht darum weniger zu essen, sondern vor allem das Richtige zu essen. Auch hierfür gibt es einen einfachen Trick.
Neueste Studienergebnisse (Diogenes Studie) empfehlen eine Zusammensetzung der Ernährung aus 25-30% Fett, 25% Eiweiß, 45-50% Kohlenhydrate als ideal zum Abnehmen. Das bedeutet mageres Fleisch, Fisch, magere Milchprodukte in Kombination mit kohlenhydratreichen Lebensmitteln, die den Blutzuckerspiegel nur gering ansteigen lassen (Vollkornprodukte) sowie viel Gemüse und Obst.
So kann Euer Teller 2009 aussehen:
Ein gesunder, ausgewogener Kühlschrankinhalt ist eine hervorragende Voraussetzung, um sich selbst gar nicht erst zum Naschen zu verführen und unkontrollierten Essattacken vorzubeugen.
Das gilt besonders für Fertiggerichte und Süßigkeiten. Denn wenn man extra in den Supermarkt laufen muss, dann überlegt man sich zweimal, ob der Schokoriegel, der Fertig-Snack, das Stück fetter französischen Käse oder die Leberpastete jetzt wirklich sein müssen.
Viel besser ist es, diese Verwöhn-Speisen gar nicht erst vorrätig zu haben, sondern diese nur bei Bedarf, in ganz kleinen Mengen und vor allem bewusst zu kaufen.Stattdessen sollte der Kühlschrank einen Vorrat aus Tiefkühl-Gemüse, magerem Tiefkühl-Fisch und Geflügel (ohne Panade oder fette Saucen), Tiefkühl-Beeren, Putenbrust, passierten Tomaten oder Tomatenmark, Senf, Meerrettich, Gewürzgurken, Natur-Joghurt, Quark, Hüttenkäse sowie frisches Obst und Gemüse enthalten.
Meist scheitern all die guten Vorsätze, weil wir uns einfach zu viel vornehmen. Im hektischen Alltag lassen sich dann schnell Ausreden finden, zum Beispiel warum für die zweimal 60 Minuten Sport pro Woche keine Zeit mehr war.
Nehmt Euch darum lieber nur ein bis zwei Dinge auf einmal vor und setzt diese konsequent um. Wenn die klappen und Euch in Fleisch und Blut übergegangen sind, könnt Ihr Euch ja immer noch mehr vornehmen.
Schreibt Eure gefassten Vorsätze zudem auf oder wer es noch verbindlicher mag: schließt einen Vertrag mit Euch selbst. Ihr könnt diesen selbst oder von Freunden und Familie unterschreiben lassen. Das verleiht Euren Zielen eine hohe Verbindlichkeit.