Schlank mit Powerfood? Einigen Lebensmitteln – so genanntes Powerfood - werden gesundheitsfördernde und schlank machende Eigenschaften zugeschrieben.
Allein durch das Essen von Powerfood nimmt man natürlich noch nicht ab, aber diese Lebensmittel können Euch bei Eurer Diät unterstützen und gesund sind sie allemal. Wir stellen Euch in loser Reihenfolge einige dieser Super-Lebensmittel vor.
Eine in England durchgeführte Studie bewies, dass Frauen die ein ballast- und kohlenhydratreiches Frühstück aßen, ihre Kalorien beim Sport im Laufe des Tages doppelt so schnell verbrannten wie Frauen, die ein Frühstück aus stark verarbeiteten (schnellen) Kohlenhydraten gegessen hatten.
Die schnellen Kohlenhydrate führen zu hohen Blutzucker- und damit Insulinausschlägen, in deren Folge die Fettverbrennung eingeschränkt ist. Eine amerikanische Studie zeigt zudem, dass je häufiger morgens ein Frühstück aus Vollkorngetreide verspeist wurde, sich das Risiko für Herzerkrankungen umso mehr reduzierte.
Gute Gründe bei Cornflakes, Müslis, Brot, Knäckebrot oder Müsliriegeln neben dem Kaloriengehalt auch darauf zu achten, wie viele Ballaststoffe und wie viel zugesetzter Zucker enthalten sind.
Sehr gute Ideen für ein gesundes Vollkornfrühstück sind:
Alle die mehr als 4 Tassen Wasser täglich tranken verloren 1 Kilo zusätzlich, verglichen mit denen die weniger tranken. Zudem wirkt die Phosphorsäure in Mineralwasser Knochenschwund und damit Osteoporose entgegen.
Ob Sprudelwasser, medium Wasser oder stilles Wasser ist Geschmackssache. Wem das Wasser pur zu langweilig ist, der kann es mit Zitrone- oder Limette-Stückchen, ein bis zwei Gurkenscheiben, Pfefferminzblättern oder frischem Ingwer aufpeppen.
Weiter geht es mit den Power-Lebensmitteln Leinsamen und Walnüssen auf der nächsten Seite!
Leinsamen enthalten viele Ballaststoffe und gesunde Fette (besonders die herzgesunden Omega-3-Fettsäuren) und helfen so dabei, den Blutzuckerspiegel in Balance zu halten.
Ein über den Tag recht gleichmäßiger Blutzuckerspiegel schützt vor Heißhungerattacken und damit vor dem Überessen. Einige Studien zeigten auch, dass Leinsamen hilfreich bei Hormonschwankungen sein können, da Leinsamen Östrogen enthalten.
Gemahlene Leinsamen sind leichter zu verdauen als die ganzen Samen. Dank ihres dezenten nussigen Geschmacks lassen sich Leinsamen vielfältig in der Küche einsetzen: man kann sie über Joghurt- und Quarkspeisen, Suppen, übers Müsli oder über einen grünen Salat streuen. Auch in den Teig für selbst gebackenes Brot oder Kuchen kann man Leinsamen hinzugeben.
Eine einjährige australische Studie zeigte, dass Diabetiker auf einer Low Fett Diät mehr Gewicht und Körperfett abnahmen, wenn sie täglich 8-10 Walnüsse aßen. Statt Chips oder Kekse sollte man, wenn die Knabberlaune kommt, darum lieber zu Nüssen greifen.
Walnüsse sind reich an den herzgesunden Omega-3-Fettsäuren (9.079 mg pro 100 Gramm) und so decken 50 Gramm Walnüsse bereits den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Omega-3-Fettsäuren.
Zudem enthalten Walnüsse viel Vitamin E, B-Vitamine und Eiweiß (14 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm).
Da Nüsse aber grundsätzlich sehr fett- und damit auch kalorienreich sind, sollte man nicht mehr als eine Handvoll pro Tag essen. Eine Handvoll Walnüsse entspricht circa 39 Gramm und hat 250 Kilokalorien.
Unser Tipp, damit man nicht aus Versehen die ganze Walnuss-Tüte auf einmal isst:
Walnüsse – und auch andere Nüsse wie Pistazien oder Erdnüsse – immer als Ganzes, also mit Schale, kaufen. Das Knacken der Nuss macht Arbeit, nimmt Zeit in Anspruch und reduziert das Risiko, dass zu schnell zu viel von den Nüssen weggeknabbert wird.
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