Mach Dir beim nächsten Supermarktbesuch mal den Spaß und schau ruhig in den Einkaufswagen anderer Kunden. Häufig lässt sich von dessen Inhalt direkt auf die Figur schließen.
Gesund und schlank ist und bleibt, wer Lebensmittel intelligent auswählt.Dazu muss man kein Ernährungsexperte sein, sondern nur den gesunden Menschenverstand benutzen. Wir haben für Euch ein paar Tipps, die Euch beim kalorienbewussten Einkaufen helfen:
Iss vor dem Einkaufen eine Kleinigkeit. Es muss auch gar nicht viel sein. Ideal sind ein Apfel, etwas Joghurt oder Quark, ein Eiweiß-Shake. Satt einzukaufen reduziert die Wahrscheinlichkeit, dass Kalorienbomben – auf dem man mit hungrigem Magen so richtig Appetit hat – wie Schokolade oder Chips im Einkaufswagen landen.
Die Zutaten sind in der Reihenfolge des Gewichtsanteils angegeben. An erster Stelle steht die Hauptzutat, an letzter die mit der geringsten Menge. Müslis, bei denen Zucker an erster oder zweiter Stelle steht, gehören nicht auf Euren Frühstückstisch. Bei langen Auflistungen von Zusatzstoffen, Geschmacksverstärkern und Konservierungsmitteln solltet Ihr lieber zu Alternativen greifen.
Oft wird der Geschmacksträger Fett mit Zucker ersetzt. Und Zucker kann viele Namen haben – ist darum oft nicht auf Anhieb zu erkennen. Oder wusstest Du, dass „Maltodextrin“ und „Glukose-Fruktosesirup“ nichts anderes als Zucker sind?
Die Lebensmittelhersteller greifen oft zu einem kleinen Trick, um den Zucker zu verstecken: Sie setzen verschiedene Zuckerarten zu und nennen dafür die chemischen Fachbegriffe. Sie erkennen Zucker an den Wortendungen „-ose“ und „-dextrin“. Zum Beispiel: Saccharose = Haushaltszucker, Fruktose = Fruchtzucker und Glukose = Traubenzucker.
Studien zeigen, dass „Light“-Produkte dazu verleiten, die eingesparten Kalorien mit extragroßen Portionen zu kompensieren. Unter der falschen Annahme nur halb so viele Kalorien aufzunehmen, wird das Doppelte gegessen.
Das Ergebnis: Kalorien werden nicht gespart, zudem kommt das Geschmackserlebnis zu kurz. Darum solltest Du „Light“-Produkte nur in Maßen kaufen und die Kalorien lieber mit gesunden und von Natur aus kalorienarmen Lebensmitteln wie Gemüse und Obst einsparen.
Hände weg von extragroßen Sonder- oder Familienpackungen, denn sie verführen dazu, mehr zu essen („aufessen“) und liefern gratis vor allem jede Menge unnötige Extra-Kalorien.
Kaloriensünden wie Kartoffel-Chips und Süßigkeiten gehören nicht und wenn dann nur in kleinen Mengen (Standardgröße statt Familienpackung) in den Einkaufskorb. Hat man sie einmal im Haus, neigt man zum Aufessen, oft aus purer Langeweile. Wenn es unbedingt Schokolade oder Knabberkram sein muss, dann probiere doch mal dunkle Schokolade mit einem hohen Kakaoanteil (70 Prozent).