Süßigkeiten und fette Snacks braucht keiner. Besonders nicht Kinder. Denn Süßigkeiten liefern in erster Linie so genannte leere Kalorien – Kalorien ohne Nährwert, ohne Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe.
Hinzu kommt, dass das Essen von Süßigkeiten oder Fast-Food meist auf Kosten anderer – wesentlich wertvollerer – Lebensmittel geht.
Wer sich den Bauch mit Keksen, Gummibären und Schaumküssen voll schlägt, bei dem wird kaum noch ein Joghurt oder ein Apfel rein passen.
Besonders gefährlich wird es, wenn Kinder Süßigkeiten als Belohnung oder zum Trost erhalten. Über diesen Wirkmechanismus wird häufig eine Essstörung – Kummerspeck – bis weit ins Erwachsenenalter ausgelöst.
Darum wird von vielen gesundheitsbewussten Eltern das Naschen komplett verboten. Das ist aber auch nicht der ideale Weg, denn Kinder haben eine natürlich Vorliebe für den Süßgeschmack – auch durch die süße Muttermilch. Die angeborene „Süßliebe“ bot und bietet Kleinkindern zudem einen Schutz gegen das Essen bitterer – häufig giftiger – Substanzen.
Ein Verbot bewirkt zudem meist das Gegenteil. Es macht die Süßigkeiten für das Kind nur noch interessanter. Effektiver ist es, dem Kind gesundes Essen nahe zu bringen und schmackhaft zu machen.
Einige Regeln, wie man Süßigkeiten optimal dosiert: Süßigkeiten und Snacks im gesunden Mittelmaß Klare Spielregeln aufstellen:
Gesundes Essen kann aber auch bunt und lustig sein. Wie gesunde, bunte Pausen-Snacks aussehen können zeigen diese "Bentos" ("Bento" = bezeichnet im japanischen Speisen für unterwegs) :

Bilder: fashionablycute.net, msittig.freeshell.org