Was für ein Typ bist Du? Typ 1 oder Typ 2? Vor allem Diabetikern dürfte diese Frage nicht unbekannt sein, denn man unterscheidet grundlegend zwischen zwei Arten von Diabetes.
Typ 1 tritt zumeist bereits vor dem 30. Lebensjahr auf und ist nicht an einer spezifischen Personengruppe festzumachen, sondern durch einen „Fehler“ im Immunsystem bedingt.
Die große Mehrheit der Zuckerkranken leidet aber an Diabetes Typ 2, der in der Regel nach dem 40. Lebensjahr auftritt. Er ist vererbbar, macht sich meist schleichend bemerkbar und die Patienten sind in neun von zehn Fällen übergewichtig.
Doch: Bei kaum einer anderen Erkrankung kann der Patient durch seinen Lebensstil so viel Einfluss nehmen auf den Verlauf wie bei Diabetes. Bewegung, Gewichtskontrolle und gesunde Ernährung sind „natürliche Therapien“ gegen die Stoffwechselkrankheit.
Körperliche Aktivität hat bei Diabtetes Typ 2 gleich zwei wichtige Aufgaben:
Sie zögert das Auftreten der Krankheit hinaus und trägt dazu bei, den Blutzuckerspiegel zu senken, denn Übergewicht und Bewegungsmangel stören die Wirkung des Insulins am Muskel empfindlich und können so zu einer Insulinresistenz führen.
Übergewichtige benötigen mehr Insulin, um den Traubenzucker in die Zelle einzuschleusen. Irgendwann gelingt es deshalb der Bauchspeicheldrüse nicht mehr, dauernd vermehrt Insulin zu produzieren.
Gerade bei Menschen mit familiärer Veranlagung zu Diabetes, so haben wissenschaftliche Studien gezeigt, kann körperliche Aktivität das Diabetesrisiko senken.
Und die Studien haben auch gezeigt, dass selbst bei bereits entwickelter Diabetes Sport zu einer nachhaltigen Verbesserung führt.
Lest hier zu den 7 Mythen über Diabetes.