Der Frühling ist da, die Sonne scheint. Damit erscheint das Abnehmen und Sporttreiben an der frischen Luft doch gleich einfacher? Nur nicht für die Menschen, die im Frühjahr von Müdigkeit und Lustlosigkeit geplagt sind.
Frühjahrsmüdigkeit trifft viele Menschen. Wenn die einen den Wintermuff ablegen und mit Elan die sonnigen Tage genießen, nehmen die länger werdenden Tage den Frühjahrsmüden die Luft aus den Segeln: Schlappheit, Müdigkeit und Antriebslosigkeit sind keine schönen Frühlingsgefühle.
Du fühlst Dich müde trotz ausreichend Schlaf? Du hast Kopfschmerzen, reagierst oft gereizt? Dir wird manchmal oder häufig schwindelig? Bei jeder Wetteränderung fühlst Du Dich mieser?
Wenn das auf Dich zutrifft, dann gehörst Du mit Sicherheit zu den Menschen, die unter Frühjahrsmüdigkeit leiden. Aber keine Angst. Sie dauert nur bis Ende April beziehungsweise Mitte Mai an und dann verschwindet sie wieder.
Frühjahrsmüdigkeit hat ihre Ursachen zu meist durch hormonelle Schwankungen. Der Hormonhaushalt wird auch aus dem Winterschlaf geweckt.
Über den langen Winter hat der Körper nur sehr wenig Serotonin bekommen, ein Glückshormon, dessen Produktion stark vom Tageslicht abhängt. Das Schlafhormon Melatonin wurde indes vermehrt ausgeschüttet, weil es öfter dunkel war.
Wenn der Frühling herein bricht wird das Hormon Serotonin wieder stärker ausgeschüttet. Der Körper produziert aber auch vermehrt andere Hormone wie Endorphine, Testosteron und Östrogen. Diese plötzliche Hormonflut belastet den Körper. Man fühlt sich müde und erschöpft.
Der Körper kann den Hormonhaushalt nicht von einen zum anderen Tag an die Sommerzeit anpassen.
So dauert es ein Weilchen bis wieder alles in Balance ist und die biologische Uhr auf Sommerzeit umgestellt wurde.
Wie ihr die Frühjahrsmüdigkeit loswerdet, könnt ihr auf der nächsten Seite lesen.
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