Geahnt haben wir es ja schon immer, nun bestätigt es eine wissenschaftliche Studie der Universität Pittsburgh: Optimisten leben ein längeres und gesünderes Leben als Pessimisten.
Die Wissenschaftler analysierten die Zahlen der Women's Health Initiative, einer Langzeitstudie mit 100.000 Frauen, hinsichtlich Sterberate und chronischen Erkrankungen.
Demnach haben optimistische Frauen, die eher gute als schlechte Dinge erwarten, ein um 14 Prozent reduziertes Sterberisiko. Die Chance an einer Herzkrankheit zu sterben ist bei ihnen sogar um 30 Prozent geringer. Auch Bluthochdruck, Diabetes oder Rauchen sind bei den frohen Gemütern unwahrscheinlicher.
Aber nicht nur Pessimismus wirkt sich negativ auf die Gesundheit aus, sondern auch Misstrauen. Unser Kopf und unsere Lebenseinstellung haben also großen Einfluss auf unsere Gesundheit und die Lebensqualität.
Nun ist aber nicht jeder Mensch von Natur aus offen und optimistisch. Auch Erlebnisse oder Lebenseinschnitte können negativ auf uns wirken. Was also tun, um gesünder, vitaler und mit positiver Energie zu leben?
Wir haben für Euch Tipps, wie sich die drei wichtigen Säulen Ernährung, Bewegung und Psyche für eine positivere Lebenseinstellung nutzen lassen:
Bewegung ist nicht nur gut für die Figur, sondern vor allem für das seelische Wohlbefinden. Wenn wir gestresst sind, schüttet der Körper Adrenalin aus, was sich an Symptomen wie Aufregung, schneller Herzschlag und Anspannung zeigt.
Das Stresshormon Adrenalin lässt sich am besten durch Bewegung abbauen. Darum entspannt Sport, macht ausgeglichener und fördert so eine optimistischere Lebenseinstellung.
Zu sportlichen Aktivitäten gehören:
Studien zeigen übrigens, dass Sport nicht nur vor Stress und Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, sondern auch gegen Demenz schützt.
Wie heißt es so schön: „In der Ruhe liegt die Kraft“. In unserem hektischen Alltag vergessen wir das leider oft. Wir hetzen durchs Leben, versuchen es allen recht zu machen und jonglieren mehrere Dinge gleichzeitig.
Das Ergebnis: Wir fühlen uns ausgebrannt, unzufrieden, überfordert, besorgt, sehen das Glas eher halbleer und kommen am Ende nicht mal mehr zu einer erholsamen Nachtruhe. Höchste Zeit, einen Gang runter zu schalten!
Gelassenheit kommt von Loslassen. Das heißt, Dinge auch mal ruhen zu lassen, wenn man sie eh nicht ändern kann oder einfach mal Dampf ablassen, wenn es notwendig ist.
Ganz hervorragend entspannt zum Beispiel eine, in Ruhe genossene Tasse Tee. Auch eine Vielzahl von Entspannungstechniken hilft dabei, die innere Ruhe wieder zu finden. Probiert es aus und findet die Methode, mit der Ihr Euch wohl fühlt: