szmtag

Optimisten leben gesünder

Geahnt haben wir es ja schon immer, nun bestätigt es eine wissenschaftliche Studie der Universität Pittsburgh: Optimisten leben ein längeres und gesünderes Leben als Pessimisten.

Die Wissenschaftler analysierten die Zahlen der Women's Health Initiative, einer Langzeitstudie mit 100.000 Frauen, hinsichtlich Sterberate und chronischen Erkrankungen.

Demnach haben optimistische Frauen, die eher gute als schlechte Dinge erwarten, ein um 14 Prozent reduziertes Sterberisiko. Die Chance an einer Herzkrankheit zu sterben ist bei ihnen sogar um 30 Prozent geringer. Auch Bluthochdruck, Diabetes oder Rauchen sind bei den frohen Gemütern unwahrscheinlicher.

Aber nicht nur Pessimismus wirkt sich negativ auf die Gesundheit aus, sondern auch Misstrauen. Unser Kopf und unsere Lebenseinstellung haben also großen Einfluss auf unsere Gesundheit und die Lebensqualität.

Nun ist aber nicht jeder Mensch von Natur aus offen und optimistisch. Auch Erlebnisse oder Lebenseinschnitte können negativ auf uns wirken. Was also tun, um gesünder, vitaler und mit positiver Energie zu leben?

Wir haben für Euch Tipps, wie sich die drei wichtigen Säulen Ernährung, Bewegung und Psyche für eine positivere Lebenseinstellung nutzen lassen:

Vitaler essen

  • Gesättigte Fette (Fleisch, Käse) und Transfette (Frittiertes, Chips, Fast Food) sind schlecht für die Herzgesundheit. Diese darum lieber gegen gesunde Omega-3 und Omega-6 Fette, die sogenannten essentiellen Fette, tauschen. Das bedeutet pflanzliche Öle (Raps, Oliven, Walnuss), Nüsse, Leinsamen und Fisch.
  • Frische Lebensmittel sind besser als verarbeitete, denn sie sind von Natur aus randvoll mit Vitaminen, Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen. Frisches Obst und Gemüse, und das möglichst in bunter Vielfalt, sollte täglich mindesten fünfmal auf dem Tisch stehen.
  • Vollkornprodukte enthalten wertvolle Nährstoffe, vor allem Ballaststoffe, B-Vitamine und Mineralien. Für eine gesunde Verdauung, ein aktives Gehirn und einen gleichmäßigeren Blutzuckerspiegel, der Energietiefs ausgleicht. Statt Weißmehl also Vollkornbrot, -reis und -pasta.
  • Eiweiß braucht der Körper, um vital zu sein. Mageres weißes Fleisch, Fisch, Bohnen, Linsen, Tofu, Nüsse und Magermilchprodukte wie Quark, Hüttenkäse oder Harzer Käse.

Bewegung gegen Stress

Bewegung ist nicht nur gut für die Figur, sondern vor allem für das seelische Wohlbefinden. Wenn wir gestresst sind, schüttet der Körper Adrenalin aus, was sich an Symptomen wie Aufregung, schneller Herzschlag und Anspannung zeigt.

Das Stresshormon Adrenalin lässt sich am besten durch Bewegung abbauen. Darum entspannt Sport, macht ausgeglichener und fördert so eine optimistischere Lebenseinstellung.

Zu sportlichen Aktivitäten gehören:

  • Bewegung im Alltag, wie ein ausgedehnter Spaziergang,
  • Ausdauersport wie Laufen, Walken, Radfahren, Tanzen oder Schwimmen,
  • Kraft- und Dehnübungen wie Pilates
  • aber auch entspannende Sportarten wie Yoga oder Qi Gong.

Studien zeigen übrigens, dass Sport nicht nur vor Stress und Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, sondern auch gegen Demenz schützt.

Entspannung für die Seele

Wie heißt es so schön: „In der Ruhe liegt die Kraft“. In unserem hektischen Alltag vergessen wir das leider oft. Wir hetzen durchs Leben, versuchen es allen recht zu machen und jonglieren mehrere Dinge gleichzeitig.

Das Ergebnis: Wir fühlen uns ausgebrannt, unzufrieden, überfordert, besorgt, sehen das Glas eher halbleer und kommen am Ende nicht mal mehr zu einer erholsamen Nachtruhe. Höchste Zeit, einen Gang runter zu schalten!

Gelassenheit kommt von Loslassen. Das heißt, Dinge auch mal ruhen zu lassen, wenn man sie eh nicht ändern kann oder einfach mal Dampf ablassen, wenn es notwendig ist.

Ganz hervorragend entspannt zum Beispiel eine, in Ruhe genossene Tasse Tee. Auch eine Vielzahl von Entspannungstechniken hilft dabei, die innere Ruhe wieder zu finden. Probiert es aus und findet die Methode, mit der Ihr Euch wohl fühlt:

  • Einfache Atemübungen (ruhig und tief in Stresssituationen aus- und einatmen)
  • Autogenes Training
  • Progressive Muskelentspannung nach Jacobson
  • Yoga
  • Hypnose-Therapie
  • Visuelle Meditation oder normale Meditation
  • Biofeedback-Methoden
  • Qigong und Taijiquan (langsame, meditative Bewegungsübung)

 
Autor: Peggy verfasst am 26.03.2009 10:27
Peggy beschäftigt sich seit vielen Jahren mit gesunder Ernährung und gesundem Abnehmen. Mit großer Vorliebe spürt sie neue, vergessene oder fremdartige Lebensmittel auf, testet und verkostet diese.
 
Deine Bewertung: Nichts Average: 5 (2 Stimmen)
 
Kommentare (0)
 
Einloggen oder kostenlos anmelden um Kommentare zu schreiben
 
 
 
 


Abnehmen Tipps

Nachhaltig hält sich der Mythos um den optimalen Fettverbrennungspuls beim Ausdauertraining. [mehr]
 
 
Was kann ich essen, um abzunehmen? Kennt ihr einen kostenlosen Diätplan? Wie viel kann ich in einer Woche abnehmen? [mehr]
 
 
Schlank werden, heißt nicht, dass man hungern muss. Hier ein paar Lebensmittel zum Abnehmen [mehr]
 
 
Weniger Appetit - weniger Gewicht? Ganz so einfach ist es nicht. Appetitzügler sind ... [mehr]
 
 
Gewichtsreduzierung mit Schlankheitsmitteln: Eignen sich Pillen & Co. überhaupt zum Abnehmen?[mehr]
 
 
Wer sich immer noch mit den ersten oder letzten 5 Kilo bis zum Wunschgewicht herumplagt, ... [mehr]
 
 
 

Welche Diät passt zu mir?

Finde die richtige Diät zum Abnehmen
Über 200 Diäten im Vergleich!