Regelmäßiges Ausdauertraining erhöht den Leistungsumsatz pro Tag. Der Erfolg der Mühe ist ein erhöhter Gesamtkalorienbedarf, die Aktivierung und Verbesserung von Stoffwechselvorgängen sowie das Ausnutzen des sogenannten Nachbrenneffektes.
Bei intensiver Beanspruchung der Muskulatur wird überwiegend Glukose, also Kohlenhydrate, verbrannt. Der momentane Energieverbrauch ist höher und der Muskel verbraucht auch nach der Belastung mehr Fett, um sich zu regenerieren.
Der Grundumsatz, also der Ruhe-Energieverbrauch, ist nach körperlicher Belastung höher als ohne vorherige Belastung – der sogenannte Nachbrenneffekt.
Sucht Euch also einen Ausdauersport, der Euch Spaß macht. Oder noch besser: Wechselt die Sportart immer mal wieder, denn dann trainiert Ihr verschiedene Muskelgruppen.
Unsere speziellen abnehmen.net Ausdauersport-Tipps für Einsteiger!
- Schwimmen
Ideal sind Rückenschwimmen oder Kraulen. Anfänger sollten das Brustschwimmen vorerst lassen, da die Grätschbewegung die Gelenke zu sehr belastet.
- Laufen
Beginnt langsam, zum Beispiel mit einer Intervallmethode: 2 Minuten laufen, 2 Minuten gehen. Nach 2 bis 3 Trainingseinheiten verlängert Ihr die Laufzeit um 2-3 Minuten, nach weiteren 2 bis 3 Trainingstagen verkürzt Ihr die Gehpause um 1 Minute.
- Nordic Walken
Lernt die richtige Technik, denn nur damit ist Walking effektiv (hier gibt's Nordic Walking Technik-Tipps). Nehmt an einem Kurs teil, so lernt Ihr auch Gleichgesinnte kennen.
- Radfahren
Plant Eure Trainingsstrecke im voraus, damit Ihr ein Ziel habt und nicht nur hin und her fahrt.
- Crosstrainer, Stepper
Spannt bewusst die Gesäßmuskulatur an, das gibt einen Knackpo und steigert die Grundspannung der Rumpfmuskulatur. Zwischendrin auch mal rückwärts laufen, das trainiert die Schenkelbeuger (Rückseite der Oberschenkel) und den Po besonders intensiv.
- Aquajogging
Besonders gelenkschonende Sportart.
Achtung bei Bluthochdruck: Die Kompression durch den Wasserdruck kann sich auf den Blutdruck auswirken, besprich das vorher also mit Deinem Arzt.
- Spinning
Achtet auf Euren Puls, aber vor allem: hört auf Euren Körper. Spinning kann sehr anspruchsvoll sein und schnell zu Überbelastung führen.
Autor:
Peggy verfasst am 24.08.2008 18:04
Peggy beschäftigt sich seit vielen Jahren mit gesunder Ernährung und gesundem Abnehmen. Mit großer Vorliebe spürt sie neue, vergessene oder fremdartige Lebensmittel auf, testet und verkostet diese.