Nachhaltig hält sich der Mythos um den optimalen Fettverbrennungspuls beim Ausdauertraining. Dabei ist das Konzept "Puls+ Trainingsdauer = Erfolg" nicht ganz stimmig.
Als optimaler Puls wird das Ausdauertraining mit einer Trainingsherzfrequenz von 50-60% der max. möglichen Frequenz bezeichnet. In diesem Bereich würde die Gewichtsreduzierung am besten funktionieren.
Richtig ist, dass in diesem Bereich prozentual die meiste Energie für Muskelarbeit durch Verbrennung freier Fettsäuren bereitgestellt wird.
Aber: Die absolute Menge an Fett, die von Muskeln verbraucht wird, ist gering gegenüber einem intensiven Training (hoher Puls) mit höherem Kalorienverbrauch. Denn dabei werden mehr Kalorien verbraucht und damit auch mehr Fett.
Gerade bei (Ausdauer)-Sportanfängern steigt der Puls, aufgrund ihres untrainierten Körperzustandes, sehr schnell. Wer dann mit 130 Herzschlägen pro Minute spazieren geht, muss für den gleichen Kalorienverbrauch viel länger laufen.
Hier die einfache Puls-Rechnung:
| Intensität | 50-60% HF max. | 75% HF max. | 85% HF max. |
| Kalorienverbrauch nach 60 Minuten | 400-480 kcal | 640-720 kcal | 1.040-1.120 kcal |
| % Fett | 60-70% | 40-50% | 10-15% |
| Fettverbrauch in Gramm | 34-48 g | 36-51 g | 15-24 g |
Nun heißt das nicht, das Anfänger bis zur Erschöpfung trainieren sollten. Sie sollen moderat beginnen, können die Intensität aber durchaus über den „Optimalpuls“ hinaus steigern. Gepaart mit Krafttraining (Muskeln aufbauen, denn die verbrennen auch in Ruhe Fett) und einer reduzierten Energiezufuhr (weniger essen) ist es der sichere Weg zur optimalen Fettverbrennung und damit zum Gewichtsverlust. Schau hier vorbei, wenn Du mehr Sporttipps und Infos zum Abnehmen möchstest.