Sportler brauchen mehr Kalorien und nehmen so ab. Nicht nur beim Sport selbst, sondern auch beim Fernsehen, Faulenzen und Schlafen.
Dass Sport jede Menge Kalorien verbrennt und beim Abnehmen hilft, ist keine Neuigkeit. Doch Sportler verbrauchen nicht nur Energie wenn Sie Laufen, Rudern oder Schwimmen. Sie verbrauchen auch danach mehr Kalorien als Nicht-Sportler.
Zu dem Ergebnis kam auch die Studie der Yale-Universität, veröffentlich im Magazin PSNA. Demnach verbrauchen Sportler auch im Ruhezustand mehr Energie, hauptsächlich um Wärme zu produzieren.
Warum? Nun das liegt am Energiestoffwechsel. Die Energiebereitstellung im Körper erfolgt durch Moleküle. Diese Moleküle tragen Energie aus Fett, Kohlenhydraten und Eiweißen in sich. Sie ziehen sich die Energie aus der Nahrung, die wir täglich zu uns nehmen.
Diese Moleküle stehen dem Körper als "Benzin" zur Verfügung. Gebraucht werden sie bei fast jedem Prozess: beim Erwärmen des Körpers oder für Muskelbewegungen.
Der Unterschied zwischen Sportlern und Nicht-Sportlern ist Folgender: Sportler produzieren aus der Nahrung genauso viele Energiemoleküle wie Nicht-Sportler. Wenn beide einen Hamburger essen, werden also gleich viele Energiemoleküle als Lieferanten für Körperfunktionen bereitgestellt.
Der Sportler verbraucht aber permanent viel mehr Energie-Moleküle (bis zu 50% mehr!) als ein Nicht-Sportler. Der Energiebedarf für Muskeln und für die Aufrechterhaltung der Körpertemperatur ist höher, der Stoffwechsel muss schneller werden, um die Nährstoffversorgung sicherzustellen.
Für unseren Stoffwechsel, der von Natur aus gern Energie spart, ist das eigentlich ungewöhnlich und nicht wirtschaftlich. Das funktioniert nur, weil Sportler durch die regelmäßige körperliche Belastung ihrem Körper beibringen, immer in Bereitschaft zu sein. Der Stoffwechsel stellt sich auf Belastungen ein, auch wenn der Sportler abends mal nur auf der Couch herum liegt. Die Fettverbrennung macht keine Pause.
Für den Körper ist dies deshalb von Vorteil, weil er so auf Anhieb mehr Leistung bringen kann. Es ist also keine Energieverschwendung, wenn der Stoffwechsel eines Sportlers auch in Ruhe mehr verbraucht, sondern das Warmlaufen vor dem Sprint. Ein Trick, den man zum Kalorien verbrennen und abnehmen hervorragend nutzen kann.
Wie man den Stoffwechsel ankurbeln und zum Abnehmen nutzen kann, erfahrt ihr auf Seite 2...
Regelmäßiger Sport, zum Beispiel auf einem Laufband, erhöht den Tagesbedarf, man verbrennt also fast nebenbei viele Kalorien. Und das, ohne seine Ernährung mittels einer ungesunden Crash- oder Null-Diät komplett herunterzufahren. Wer abnehmen will, sollte sich einen sportlichen Stoffwechsel zulegen, anstatt zu hungern!
Die zu Beginn erwähnte Studie wurde an 15 Männern durchgeführt: Sieben davon gingen regelmäßig, mindestens aber vier Stunden die Woche, laufen. Die anderen acht Männer trieben gar keinen Sport. Getestet wurde der Stoffwechsel an der Wadenmuskulatur der Teilnehmer.
Interessant wäre jetzt zu erfahren, ob der Stoffwechsel bei Frauen genauso gut auf Leistung und Kalorienverbrauch umgestellt werden kann. Den Männern ist schnelles Sprinten und Muskelkraft ja praktisch in die Wiege gelegt, während wir Frauen grundsätzlich schneller Fett ansetzen. Wir werden es wohl erst später erfahren, denn die Forschungen von Douglas Belfoy (Leiter der Studie) sind noch nicht beendet.
Wenn ihr mehr Sportttips und Infos zum Abnehmen möchtet, dann stöber hier. Ob Ihr mit Eurem aktuellen Gewicht im Normalbereich liegt oder ob Ihr ein paar Kilo zu viel habt, könnt Ihr mittels BMI Rechner ermitteln.
Ja das motiviert wirklich zu
Chrissy1888 am 23.10.2008 um 10:18Ja das motiviert wirklich zu mehr Sport. Dann kann man das Faulenzen auch ohne schlechtes Gewissen genießen. 4 Stunden die Woche ist aber ganz schön viel. Auch für so ne "Sportskanone" wie mich *g. Ich geh höchstens 3 Stunden Joggen.
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Ich glaube da hat gerade ein Keks nach mir gerufen
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Die Chrissy
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VW-Freak am 24.10.2008 um 07:27Ich fände es interessant, ob man auch mit Krafttraining eine solche Stoffwechsel-fördernde Wirkung erzielen könnte. In der Studie wurden ja nur Ausdauersportler untersucht. Vielleicht gibt es da Unterschiede zwischen den Muskelstoffwechsel oder so ?!? Man weiß es nich...
also ich habe gehört...
Franky am 22.06.2009 um 11:13... dass der Fettverbrauch beim Sport zum Erstellen von neuen Muskeln verwendet wird und gar nicht zum "abspecken", ganz im gegenteil: Muskeln wiegen mehr als Fettmassen, also nimmt man eher zu. traurig was? :)
Was bringt der Tiger im Tank, wenn ein Esel am Steuer sitzt? :)
Ich mache sowieso Sport...
Buket--- am 26.01.2010 um 19:40Also mich motiviert das nicht wirklich mehr ich mache sowieso 4x mal pro Woche Sport das sind 4.35 Stunden und ab und zu jogge ich + fahre jeden Tag Fahrrad wenn kein Fahrrad dann Hin-und
Rückweg von der Uni laufen.Aber ich finde es toll dass ich ohne schlechtes Gewissen faullenzen kann =)
Lg
Bella-Charlotte