Bevor die letzten bunten Blätter von den Bäumen gefallen sind, sollte man noch einmal raus in die Mischwälder, in die Berge oder an die Feldraine. Denn nichts ist gesünder als frische Herbst-Luft.
Der Geruch des Herbstes: Eine Mischung aus verbranntem Holz und Feuerstellen, nassem Laub und diese Frische. Erholsamer geht es nicht! Der Herbst müsste mit seinen Spazierqualitäten nahezu jeden Stubenhocker hinter dem Sessel vorlocken. Viele mögen das Wetter beim Rausschauen aber ganz und gar nicht. Hier ein paar motivierende Wander-Tipps:
Die stickigen, lauen Nächte sind vorbei und auch die Luft am Tage ist kühler. Für Bewegung an der frischen Luft sind die Temperaturen von durchschnittlich 18°C ideal. Joggen und Wandern ist für den Körper deshalb jetzt so erholsam. Er muss seine Körpertemperatur bei Bewegung nicht herunter fahren, man schwitzt weniger. Die Atmung fällt leichter. Die Anstrengung ist einfach nicht so hoch wie in den Sommer- und Wintermonaten. Der Kreislauf wird weniger belastet.
Es gibt nur falsche Kleidung. Wer eine Wanderung plant, sollte sich nicht zu warm anziehen. Ein dünner Pulli und darüber eine wasserfeste Windjacke oder ein T-Shirt und eine warme Kapuzen-Sweatjacke reichen meist schon. Die Schuhe sollten je nach Wanderung gewählt werden. Wenn Du das Nebelhorn erklimmen willst, reichen keinesfalls Turnschuhe. Im Gegenteil: das kann richtig gefährlich sein!
Wanderschuhe müssen erst einmal eingelaufen werden. Die Wanderschuhe lieber etwas großzügiger bemessen, denn es kommen zum Winterspaziergang, bei dem man die meisten Wanderschuhe auch prima nutzen kann, dicke Socken dazu. Wandersocken sind für lange Wanderungen empfehlenswert. An den „kritischen“ Stellen des Fußes befinden sich in diesen speziellen Socken verstärkte Polsterungen. Die Reibung und der Druck werden damit gemindert. Blasen und Druckstellen kann so vorgebeugt werden. Die Passform des Schuhs ist dennoch wichtiger für schmerzfreie Füße.
Und wie hoch ist der Kalorienverbrauch beim Wandern? Das erfahrt ihr auf der nächsten Seite.
Wen das Wandern "nur der Natur wegen" noch nicht so richtig motivieren will, der schaut sich mal den Kalorienverbrauch an:
Am Wochenende kann eine Wanderung schon mal 5-6 Stunden dauern. Man macht zwischendurch natürlich auch Rast. Ziele in den Bergen sind meist gut mit Kartenmaterial oder Touristeninformationen zu kalkulieren. Dabei ist vor allem der Höhenunterschied wichtig. Die Strecken sind im Gebirge viel kürzer, weil die Höhenmeter ja erst einmal erklommen werden müssen.
Wer in der Umgebung ein Ziel sucht, im Flach- oder Hügelland, sollte sich regionale Informationen besorgen, zum Beispiel hier. Man kann mit einem Schrittmesser oder auf dem Laufband auch schon mal seine Schrittgeschwindigkeit messen und daran feststellen, wie lange man für selbst zusammengestellte Routen brauchen würde.
Wenn das Wetter eher grau und die Stimmung trübe ist, musst Du Dir vor Augen halten, dass gerade jetzt ein Spaziergang aufmuntert. Luft und Licht sind besonders in den dunklen Monaten Oktober und November wichtig. Das Licht regt unsere Haut zur Produktion des Hormons Vitamin D an. Das wiederum ist ein Stimmungsmacher. Wer zu wenig davon hat ist müde, schlecht gelaunt und kann sogar in eine Herbst-Depression fallen.
Ein Kurzurlaub kann auch helfen. Meist reicht schon ein Wochenende, zudem es muss ja kein 5-Sterne-Luxus sein. Eine neue Umgebung macht uns neugierig und wir wollen automatisch raus an die Luft. Auch eine Städtereise kann uns zur Bewegung an der frischen Luft motovieren. Die Luft ist dort zwar weniger gut als in der Natur, wer aber auf Landschaft keine Lust hat, sollte wenigstens in einem Städtchen spazieren gehen.
Waldspaziergang
kilosrunter am 17.10.2008 um 10:34Ein Waldspaziergang im Herbst ist auch was schönes, wenn die Berge nicht gerade vor der Haustür sind.
Ahoi, David
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