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Wo steckt überall Zink drin?

Stärkung des Immunsystems, Wundheilung, Hilfe bei Hautproblemen und Aktivierung der Entgiftung freier Radikale. Das alles kann das für unseren Körper wichtige Spurenelement Zink. Zink ist an vielen Prozessen im Körper beteiligt, unter anderem am Energiestoffwechsel, also der Verdauung und Verwertung von Fetten, Proteinen und Kohlenhydraten.

Das Spurenelement Zink wird auch für die DNA-Synthese und die Bildung von neuem Gewebe benötigt. Das erklärt, warum eine ausreichende Zinkversorgung besonders bei Kindern wichtig ist.

Zink unterstützt des Weiteren unser Immunsystem und ist für die Wundheilung unentbehrlich. Letzteres ist ein Grund, warum viele entzündungslindernde medizinische Produkte, wie Hautcremes, Wundsalben, Akne-Cremes, Shampoos für Kopfhautprobleme, das Spurenelement Zink enthalten. Laut Studien nimmt bei einem Zinkmangel auch die ab, da die Bildung von Geschlechtshormonen von einem ausreichenden Zinkangebot abhängig ist. Wohl ein Grund, warum den Austern eine potenzsteigernde Wirkung zugeschrieben wird.

In welchen Lebensmitteln steckt Zink drin?

Wer sich eine ordentliche Zinkdosis verpassen möchte, der greift zu Austern. Die rohen, klitschigen Meeresfrüchte sind ein Toplieferant, wenn es um den Zinkgehalt geht.

Aber auch andere Muscheln, Weizenkleie und Fleisch sind sehr gute Quellen für das Spurenelement Zink. Wer sich vegetarisch ernährt, der sollte, um seine Zinkversorgung sicher zu stellen, regelmäßig Milchprodukte, Eier, Vollkorngetreide, Nüsse und Hülsenfrüchte essen.

Zinkgehalt ausgewählter Lebensmitteln

(Zink in mg pro 100 g des Lebensmittels)

  • frische Austern: 45 – 75 mg
  • Muscheln: 21 mg
  • Weizenkeime, Weizenkleie: 13 – 16 mg
  • Paranüsse: 7 mg
  • Muskelfleisch: 4.5 – 8.5 mg
  • Parmesan-Käse: 4 mg
  • getrocknete Erbsen: 4 mg
  • Haselnüsse: 3.5 mg
  • Eier, Eigelb: 3.5 mg
  • Erdnüsse: 3 mg
  • Sardinen: 3 mg
  • Hähnchen, dunkles Fleisch: 2.85 mg
  • Walnüsse: 2.85 mg
  • Brot, Vollkornweizen: 1.65 mg
  • Kichererbsen: 1.4 mg
  • Garnelen: 1.15 mg
  • Eier: 1.1 mg
  • Milch: 0.75 mg

Bei Zink gilt „viel hilft viel“ jedoch nicht. Ab einer Tagesdosis von 200 mg wirkt Zink toxisch. Die Folgen einer „Zinküberdosis“ sind unter anderem Übelkeit, Erbrechen und eine negative Beeinflussung der Kupfer- und Eisenaufnahme. Als Referenzwerte für die Zinkzufuhr gelten täglich durchschnittlich 7 mg pro Tag für Frauen und 10 mg für Männer. Optimal ist die Kombination von Zink mit Vitamin C, da sich beide Wirkstoffe ergänzen.

Liegen ein Zinkmangel oder eine Unterversorgung mit Zink vor, dann können dies erste Anzeichen dafür sein: Potenzstörungen, Aggressivität, Depression, Haarausfall, weiße Flecken auf den Fingernägeln und häufige Infektionen. Wer sich ausgewogen ernährt, der hat jedoch keinen Zinkmangel zu befürchten.