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Yoga fürs Gesicht und gegen Falten

Schönheits-Operationen sind teuer und können auch schon mal daneben gehen. Hollywood-Stars, die man nach diversen Eingriffen nicht mehr wieder erkennt, dienen als Beispiel dafür. Gesichtsyoga soll Abhilfe bei Falten schaffen, ganz ohne Operation und hohe Ausgaben für den Schönheitschirurgen.

Kann man Falten wegtrainieren? Glaubt man den Verfechtern des Gesichts-Yoga oder Face-Gym, das sich vor ein paar Jahren in den USA zu einem Beauty-Trend für Menschen mit kleinem Geldbeutel oder Angst vor Spritzen und Schönheitsoperationen entwickelt hat, dann ja.

So funktioniert Gesichts-Yoga

Es hört sich in der Theorie verheißungsvoll an: Bringt man seine Gesichtsmuskulatur zur Erschöpfung, soll dies die Durchblutung derart ankurbeln, dass die Haut sich reaktiviert und Falten keine Chance mehr haben. 5 bis 10 Minuten täglich sollen reichen, um enorme Effekte gegen Falten zu erzielen.

Krähenfüße und Doppelkinn sollen dank Gesichts-Yoga schon nach kurzer Zeit der Vergangenheit angehören. Doch auch wer erst gar keine Falten bekommen möchte, ist beim Gesichts-Yoga an der richtigen Adresse. Wissenschaftliche Belege für die Wirksamkeit gibt es bislang aber leider noch nicht. Für Menschen mit Humor kann es trotzdem nützlich sein. Auch wenn die Schönheit nur durch das Lachen kommt.

Yoga-Übungen mit eindeutigen Namen

Das Schöne bei den Gesichts-Yoga-Übungen ist, dass man die Namen der Übungen nicht missverstehen kann. Besonders originell ist der „Jim Carrey“, ein extrem breites Grinsen, das ebenfalls rund 30 Sekunden gehalten werden soll. Beim „Löwen” reißt man seine Augen weit auf und streckt die Zunge heraus, eben so wie ein brüllender Löwe. Diese Position wird nun 30 Sekunden gehalten. Beim „Fisch” zieht man seine Wangen ein und spitzt die Lippen. Position 30 Sekunden lang halten, dann entspannen.

Beim „Brow Smoother”, Deutsch: Augenbrauen-Beruhiger, werden die Zeigefinger an den Außenseiten der Augenbrauen angebracht. Dann zieht man vorsichtig die Brauen voneinander weg und schließt gleichzeitig die Augenlider. Und auch Übungen wie „Smiling Buddha” und „Wide Eyes” sind mehr oder weniger selbsterklärend.

Gesichtsyoga wird hierzulande auch in Seminaren oder Volkshochschulkursen in Großstädten angeboten. Darüber hinaus sind mittlerweile auch zahlreiche Bücher zu diesem Thema erschienen.

Autor: Marco Heibel
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