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Zentimeter statt Kilos

Ein Kilo mehr oder weniger auf der Waage? Egal. Viel wichtiger als das Gewicht ist der Bauchumfang. Studien zeigen, dass es vor allem das Bauchfett in sich hat. Es ist besonders stoffwechselaktiv und produziert Fettsäuren, die den gesamten Fettstoffwechsel stören.

Bauchfett kann ein gefährlicher Auslöser für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck und erhöhte Blutzuckerwerte sein, weil es zum Beispiel das „gute“ HDLCholesterin, einen wichtigen Schutzfaktor, reduziert.

Wie „schlimm“ es um Deinen Bauch steht, zeigt eine einfache Bauchumfangsmessung, kurz über dem Nabel. Ein Bauchumfang von 88 Zentimetern bei Frauen und 102 Zentimetern bei Männern bedeutet ein erhöhtes Risiko.

Darum macht es vielmehr Sinn, den Erfolg eines Abnehmprogramms mit dem Maßband als mit der Waage zu beurteilen. Bereits einige Zentimeter weniger leisten einen großen Beitrag zu Deiner Gesundheit.

So misst man den Bauchumfang richtig:

Am besten im Stehen und mit freiem Oberkörper messen. Das Maßband in der Mitte zwischen dem unteren Rippenbogen und dem Beckenkamm anlegen.

Das Maßband in gerader Linie zwischen diesen beiden Punkten um den Bauch herum führen. Den Bauchumfang auf dem Maßband in leicht ausgeatmetem Zustand ablesen.

Gesundheitliche Beurteilung des Bauchumfangs:


günstig grenzwertig ungünstig
Frauen: unter 80 cm 80-87 cm über 88 cm
Männer: unter 94 cm 94-101 cm über 102 cm